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Die Bauchdeckenstraffung ist ein besonders effizienter Eingriff, der bei erfolgreichem Verlauf für Betroffene eine große Erleichterung bedeutet.
Am häufigsten wird eine Bauchdeckenstraffung aus ästhetischen Gründen durchgeführt, es gibt aber auch eine Reihe von medizinischen Indikationen, in diesen Fällen trägt die Krankenkasse die Kosten für den Eingriff.
Zu den ästhetischen Motiven gehören:
faltenreiche und schlaffe Haut am Bauch nach Schwangerschaft(en)
faltenreiche und schlaffe Haut am Bauch nach Gewichtsverlust
hartnäckige Fettansammlung im Bauchbereich
Rektusdiastase (unter 5cm)
Schwangerschaftsstreifen
Zu den medizinisch Gründen gehören:
massive Fettschürze nach bedeutender Gewichtsabnahme
Intertrigo (Wundsein)
ausgeprägte Rektusdiastase (ab 5cm)
Bauchwandhernien
Je nach Ausprägungsgrad der Bauchdeckendeformität kann der Eingriff mit unterschiedlichem Aufwand und mit/ohne Zusatzmaßnahmen durchgeführt werden. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Mini-Abdominoplastik, Medi-Abdominoplastik und Maxi-Abdominoplastik, die auch als „Klassische Abdominoplastik“ bezeichnet wird. Am häufigsten wird die Maxi-Abdominoplastik durchgeführt, weil sie sehr effektiv ist und ein Großteil der PatientInnen eine substanzielle Verbesserung benötigen. Bei der Operation wird die Haut vom Unterbauch bis zum Rippenbogen abgehoben und nach unten gestrafft, der entstandene Gewebeüberschuss wird entfernt.
Eine wesentliche und häufig notwendige Ergänzung der Bauchdeckenstraffung ist die Korrektur der Rektusdiastase. Darunter versteht man die Wiedervereinigung der häufig nach Schwangerschaften auseinandergewichenen inneren Ränder der beiden geraden Bauchmuskeln.
Zur Betonung der Taille können weitere ergänzende Maßnahmen wie Einnäher an den Muskelfaszien und zusätzliches Entfernen überschüssiger Haut mittels vertikalen Hautschnitts gesetzt werden. Eine begleitende Fettabsaugung kann ebenfalls zur Verbesserung des Gesamtergebnisses beitragen.
Eine Bauchdeckenstraffung sollte (insbesondere wenn auch die Korrektur der Rektusdiastase geplant ist) erst nach abgeschlossener Familienplanung bzw. nach Erreichen eines haltbaren Zielgewichtes durchgeführt werden.