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Neben den chirurgischen Verfahren zur Faltenbehandlung der Gesichtshaut (diverse Liftings) gibt es auch die Möglichkeit, mit der Auftragung von chemischen Substanzen eine Verschönerung der Hautoberfläche und im gewissen Maße auch eine Straffung der Unterhaut zu erzielen.
Peelings bewirken, dass die Epidermis (Oberhaut) entfernt wird, und dass es zu einer raschen Neubildung dieser Schicht kommt. Korrekt durchgeführte Peelings können in regelmäßigen Abständen wiederholt werden und tragen durchaus positiv zur Verbesserung des Aussehens bei.
Peelings unterscheiden sich voneinander vor allem durch die Stärke ihrer Wirkung. Während das stärkste Peeling (Phenolpeeling) die Haut bis zur mittleren Schicht der Dermis abträgt, beschränkt sich das Fruchtsäurepeeling auf die obersten Schichten der Epidermis.
Grundsätzlich gilt, dass mittelstarke und starke Peelings ausschließlich unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden sollten. Je nach Hauttyp müssen vor einem Peeling medizinische Maßnahmen (Bleichcremen etc.) getroffen werden, um die Haut auf den Eingriff vorzubereiten und mögliche Pigmentverschiebungen (Aufhellung der Haut, Abdunkelung der Haut) zu vermeiden.
Eine genaue Prüfung des Hauttyps (Fitzgerald 1 – 4), die richtige Vor- und Nachbehandlung durch einen Dermatologen und die richtige Wahl des Peelings bilden die Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis.